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Alles Okay auf dem WC?

„Viele haben Angst, sich auf öffentlichen Toiletten gefährliche Keime einzufangen. Alles halb so schlimm: Das Risiko ist eher gering.

Da wird die wildeste Akrobatik veranstaltet, um ja nicht Oberschenkelkontakt mit der Klobrille zu bekommen. Jeder kennt die täglichen Turnübungen auf der Toilette und die panische Angst, sich auf dem stillen Örtchen „was zu holen". Auch vor Türklinken, Seifenspendern und Toilettenpapierhaltern macht der Hygiene-Horror nicht Halt. Doch etwas mehr Entspannung ist angesagt, entwarnen Experten. Der vermeintliche Bazillen-Ort Toilette ist besser als sein Ruf.

„Es gibt nicht eine einzige Untersuchung, die belegt, dass öffentliche Toiletten irgendein Hygieneproblem darstellen", beruhigt der Freiburger Umweltmediziner Prof. Franz Daschner. „Vor allem die gefürchtete Toilettenbrille erweist sich im Labortest als viel harmloser, als man gemeinhin annimmt. Sie ist mit Bakterien meist weniger belastet als Küchenfußboden oder Kühlschrank." Ein viel größeres Problem als die Toilettenbrille sind die Türklinken. Da sich im Schnitt nur jeder Zweite nach dem Toilettengang die Hände wäscht (!), sind die Klinken proppevoll mit Keimen, vor allem auch Durchfallerregern. Geht’s nach dem WC etwa zum Fingerfood, wandern die Bakterien regelrecht von der Hand in den Mund.

Mit der Toiletten-Entwarnung können Experten aber nicht den Ekel beseitigen. „Zwar ist Urin ursprünglich steril", sagt Mikrobiologe Alexander Friedrich, Uni Münster. „Doch das versöhnt den Benutzer eines verunreinigten WCs wohl kaum." Umgekehrt können sich auf einer sauber wirkenden Toilette jede Menge Keime tummeln. Ein intaktes Immunsystem wird mit ihnen aber meist fertig.

 

So wird es ein sicheres Örtchen:

  • So wenig anfassen wie möglich. Türklinken mit dem Ellbogen oder einem Taschentuch öffnen.
  • Nach dem Toilettengang sorgfältig die Hände waschen. Ein paar Sekunden reiben, bis die Seife richtig schäumt. Fingerzwischenräume nicht vergessen.
  • Gemeinschaftshandtücher meiden. Hygienischer: Warmlufttrockner.
  • Desinfektionstücher nur in Ausnahmefällen benutzen. Sonst drohen Haut-Allergien.“

(Quelle: Angelika Stoll,
Zeitschrift „Vital - Wellcome to Wellness",
Ausgabe Januar 2006)