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AIR-WOLF GmbH
Waschraum- und Hygienetechnik
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Wissenswertes zu WC-Papierspandern und WC-Bürsten

Gesetzliche Hinweise aus den „Technischen Regeln für Arbeitsstätten“ (ASR A4.1, Sanitärräume)

5.4 Ausstattung Toilettenräume (ASR A4.1, Sanitärräume)

Jede Toilettenzelle und jeder Toilettenraum mit nur einer Toilette muss von innen abschließbar sein. Zusätzlich müssen sich darin Kleiderhaken, Papierhalter und Toilettenbürste befinden.

Unsere Empfehlungen vor dem Kauf

Wir empfehlen

bei der Wahl eines WC-Papierspenders,

  • dass Sie – je nach Besucherfrequenz – ausreichend Überbrückungszeit haben, leere Rollen im Spender nachzufüllen,
  • dass der Spender durch ein Schloss gegen Diebstahl und Missbrauch geschützt ist,
  • dass Sie von außen jederzeit den Füllstand überprüfen können,
  • dass der Spender über eine Abrisskante für das WC-Papier verfügt,
  • dass Sie sich bei der Befüllung an keinen festen Lieferanten binden.

bei der Wahl eines WC-Bürstenhalters,

  • dass der Bürstenhalter wandmontierbar sein sollte, um darunter – insbesondere im Bereich des WC-Sitzes – die Reinigung des Bodens nicht zu behindern,
  • dass der Bürstenhalter über eine entleerbare Abtropfschale verfügen sollte,
  • dass der Bürstenkopf aus ästhetischen Gründen nicht oder nur teilweise sichtbar sein sollte,
  • dass die WC-Bürste oder der Bürstenkopf regelmäßig preisgünstig ausgetauscht werden kann.

Aus den Medien – Alles okay auf dem WC?

„Viele haben Angst, sich auf öffentlichen Toiletten gefährliche Keime einzufangen. Alles halb so schlimm: Das Risiko ist eher gering.

Da wird die wildeste Akrobatik veranstaltet, um ja nicht Oberschenkelkontakt mit der Klobrille zu bekommen. Jeder kennt die täglichen Turnübungen auf der Toilette und die panische Angst, sich auf dem stillen Örtchen „was zu holen“. Auch vor Türklinken, Seifenspendern und Toilettenpapierhaltern macht der Hygiene-Horror nicht Halt. Doch etwas mehr Entspannung ist angesagt, entwarnen Experten. Der vermeintliche Bazillen-Ort Toilette ist besser als sein Ruf.

„Es gibt nicht eine einzige Untersuchung, die belegt, daß öffentliche Toiletten irgendein Hygieneproblem darstellen“, beruhigt der Freiburger Umweltmediziner Prof. Franz Daschner. „Vor allem die gefürchtete Toilettenbrille erweist sich im Labortest als viel harmloser, als man gemeinhin annimmt. Sie ist mit Bakterien meist weniger belastet als Küchenfußboden oder Kühlschrank.“ Ein viel größeres Problem als die Toilettenbrille sind die Türklinken. Da sich im Schnitt nur jeder Zweite nach dem Toilettengang die Hände wäscht (!), sind die Klinken proppevoll mit Keimen, vor allem auch Durchfallerregern. Geht’s nach dem WC etwa zum Fingerfood, wandern die Bakterien regelrecht von der Hand in den Mund.

Mit der Toiletten-Entwarnung können Experten aber nicht den Ekel beseitigen. „Zwar ist Urin ursprünglich steril“, sagt Mikrobiologe Alexander Friedrich, Uni Münster. „Doch das versöhnt den Benutzer eines verunreinigten WCs wohl kaum.“ Umgekehrt können sich auf einer sauber wirkenden Toilette jede Menge Keime tummeln. Ein intaktes Immunsystem wird mit ihnen aber meist fertig.

So wird es ein sicheres Örtchen: • So wenig anfassen wie möglich. Türklinken mit dem Ellbogen oder einem Taschentuch öffnen. • Nach dem Toilettengang sorgfältig die Hände waschen. Ein paar Sekunden reiben, bis die Seife richtig schäumt. Fingerzwischenräume nicht vergessen. • Gemeinschaftshandtücher meiden. Hygienischer: Warmlufttrockner. • Desinfektionstücher nur in Ausnahmefällen benutzen. Sonst drohen Haut-Allergien.“

(Quelle: Angelika Stoll, Zeitschrift „Vital - Wellcome to Wellness“, Ausgabe Januar 2006)

Informationen aus dem Testlabor

Papierverbrauch im Test

papierverbrauchStudien haben gezeigt, dass der durchschnittliche Verbrauch von WC- Papier im öffentlichen Bereich bei ca. 20 Blatt pro Nutzung liegt (inklusive Zweckentfremdungen, wie z.B. Abdeckung der WC-Brille). Eine Haushaltsrolle mit 250 Blatt reicht somit für nur 12 Anwendungen. In Bürogebäuden ließ sich beispielsweise durch die Verwendung von abschließbaren WC-Papierspendern der Papierverbrauch von durchschnittlich vier Rollen pro Mitarbeiter und Monat auf eine Rolle pro Monat reduzieren.

Umfrage

„90% der deutschen Arbeitnehmer wünschen sich eine angenehmere Atmosphäre auf der Betriebstoilette. Das WC liegt den Befragten mehr am Herzen als die „nette Kantine“ (86%) und „schöne Büromöbel“ (84%).“

(Quelle: Süddeutsche Zeitung, Magazin Nr. 52)

Montageorte und –höhen

WC-Papierspender

Bei der Montage von WC-Papierspendern an dünnen Trennwänden empfehlen wir, diese komplett zu durchbohren und den Spender in der Nachbarkabine spiegelbildlich an gleicher Stelle zu montieren. Zur Verschraubung sollten in diesem Fall Hülsenschrauben und -muttern verwandt werden.

WC-Bürsten

Erfahrungen aus der Praxis zeigen leider deutlich, daß vom Reinigungspersonal um bodenstehende WC-Bürsten nur „herumgewischt“ wird. Dabei sind gerade an den Bürsten selbst und im Bodenbereich in Nähe des WCs hohe Belastungen durch Fäkalkeime nachweisbar.

WC-Bürstenhalter sollten daher grundsätzlich wandhängend sein. Die Bürsten oder Bürstenköpfe sollten regelmäßig ausgetauscht werden. Ebenso regelmäßig muss der Abtropfbehälter gereinigt und entleert werden. In jedem öffentlich zugänglichen WC sollte eine Person benannt sein, die für eine halbjährliche Abnahme und Desinfektion des gesamten WC-Bürstenhalters verantwortlich ist. Dabei muss auch der Wandbereich hinter dem Halter gründlich gereinigt werden.

Praktische Montagetipps

Haltbarkeit der Verbindung

Verlassen Sie sich bei der Anbringung nie allein auf Verklebungen, da diese den Belastungen und dem Raumklima eines Waschraumes auf Dauer nicht standhalten. Bei den meisten Spendern bietet erst eine Vier- Punkt-Befestigung mit Schrauben eine dauerhaft ausreichende Haltbarkeit der Verbindung. In besonders vandalismusgefährdeten Bereichen ist auch eine zusätzliche Verklebung sinnvoll.

Befestigungsmaterial und Wandbeschaffenheit

Bitte beachten Sie, daß die mitgelieferten Allzweckdübel eventuell nicht für alle möglichen Untergründe (Ziegel, Beton, Holz, Mehrschichtplatte, Fliesen, etc.) optimal sind. Verwenden Sie stattdessen Dübel, die genau auf den Einsatzzweck abgestimmt sind und ausschließlich Schrauben aus Edelstahl, um Korrosion zu vermeiden.

Lösbarkeit der Verbindung

Es empfiehlt sich aus hygienischen Gründen, Spender regelmäßig zu demontieren und die verdeckte Wandfläche und die Spenderrückseite gründlich zu reinigen. Daher sollten Sie Schrauben von guter Qualität wählen, die auch nach mehrfachem Lösen und erneutem Anziehen immer noch eine sichere und dauerhafte Befestigung gewährleisten.

Bohrungen

Bohren Sie niemals direkt durch die Befestigungslöcher des Spenders. Markieren Sie stattdessen mit Bleistift die Bohrpositionen durch die Befestigungslöcher oder verwenden Sie eine Bohrschablone aus Papier. Prüfen Sie bitte vor dem Bohren die Abstände der Schablone durch Messen oder Auflegen des Spenders nach, um eventuelle Fehlbohrungen zu vermeiden. An der Wand sollten Sie die Bohrschablone nicht nach der Papierkante, sondern nach den Löchern mit einer Wasserwaage ausrichten und mit Klebstreifen befestigen.

Tipp: Bei der Montage von vielen gleichartigen Spendern kann durch die Anfertigung einer Bohrschablone aus Sperrholz (optimal mit Haltegriff und Wasserwaage) viel Zeit eingespart werden.

Benutzbarkeit

Bedenken Sie bei der Montage, daß der Spender nicht nur für den Benutzer bequem erreichbar sein soll, sondern auch nachgefüllt werden muss. Achten Sie daher auf genügend Freiraum, um den Spender vollständig öffnen zu können.