verbrauchsmaterial

AIR-WOLF GmbH
Waschraum- und Hygienetechnik
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Wissenswertes zu Verbrauchsmaterial

Unsere Empfehlungen bei Händewaschlotionen

Alle unsere Händewaschlotionen können wir uneingeschränkt empfehlen. Da die Reinigungswirkung bei allen identisch ist, unterscheiden sie sich lediglich in den Zusatzstoffen für Rückfettung und Hautschutz. Wichtig sind diese Zusatzstoffe vor allem für Personen mit empfindlicher oder stark strapazierter Haut, oder wenn die Hände sehr oft gewaschen werden müssen. Dann setzen wir auf sehr hochwertige Rohstoffe, wie z.B. Urea oder Allantoin, für die Feuchtigkeitsbewahrung.

Serie A

Preisgünstige Händewaschlotion für den normalen täglichen Gebrauch.

Geeignet für normales Händewaschen ohne besondere Berücksichtigung der Hautpflege und des Hautschutzes.

Serie C

Preisgünstige Händewaschlotion, bei der durch eine mildere Waschgrundlage und eine stärkere Rückfettung als bei Serie A ein dermatologisch günstigeres Verhältnis vorhanden ist.

Geeignet für häufigeres Händewaschen mit nicht belasteten Händen.

Serie E

Eine Qualitäts-Händewaschlotion, die speziell für Personenkreise gedacht ist, die sich hautbelastender Tätigkeit ausgesetzt sehen oder sich sehr häufig die Hände waschen müssen. Sie ist duft- und farbstofffrei und enthält keine Chloride. Zudem ist sie alkali- und seifenfrei. Sie ist dermatologisch geprüft und wurde für Personen mit besonders sensibler Haut entwickelt.

Geeignet für den medizinischen Sektor im Zusammenhang mit der Anwendung von Händedesinfektionsmitteln, für das verarbeitende Gewerbe sowie lebensmittelverarbeitende Bereiche und Gastronomie.

Serie S

Unsere hochwertigste Händewaschlotion, die an Milde und Rückfettung mindestens der Serie E entspricht, darüber hinaus aber noch durch Zusatz von Mangobutter-Bodylotion, kombiniert mit Perlglanz und sympathischem Duft, die höchsten Qualitätsansprüche erfüllt.

Geeignet für Bereiche, in denen eine besonders milde, duftende Luxuswaschlotion mit besten Pflegeeigenschaften erwünscht ist.

Das ABC der Händewaschlotionen

Bezeichnungen wie „Flüssigseife“, „Cremeseife“ oder „Händewaschlotion“ sind für den Laien verwirrend; letztlich entscheidend sind aber die Inhaltsstoffe. Unsere Waschlotionen wurden speziell nach unseren Wünschen entwickelt und übertreffen auch in den einfachen Ausführungen manches als „besonders hautschonend“ angepriesene Konkurrenzprodukt.

Tensidgrundlage

Eine seifenfreie Waschgrundlage, die in sich und durch Zusatz einer Rückfettungsbasis ausreichend mild zur Haut eingestellt ist.

Milde Tensidgrundlage

Eine seifenfreie Waschgrundlage, die durch Auswahl der Tenside und einem speziellen Kombinationsverhältnis auf eine definierbare Hautmilde eingestellt wird. Weitere Zusätze wie spezielle Rückfetter wirken zudem positiv hierauf ein.

Standardkonservierung

Standardkonservierungstoffe, wie sie in vielen kosmetischen Produkten üblich sind.

Spezialkonservierung

Besonders mild und reizfrei aufgebaute Konservierung mit ausgesprochen niedrigem Allergiepotential, da diese Konservierung auf Säurebasis aufgebaut ist. Es wurden dazu Säuren verwendet, die auch der Mensch mit seinem Hautsäureschutzmantel zum Keimschutz verwendet, z.B. Milchsäure.

Rückfettungsbasis

Eine Grundrückfettung, die eine gewisse Basis abdeckt; auf nativen Stoffen aufgebaut.

Rückfettungszusatz

Eine weitere Rückfettungskomponente, die sich chemisch von der Rückfettungsbasis unterscheidet. Hierdurch wird das Rückfettungspektrum erweitert und ein samtiges Hautgefühl erzeugt.

Hautverwandte Lipide

Hochwertige Kombination von hautverwandten Fetten, die nach dem fettlösenden Waschvorgang fehlende Hautlipide optimal ergänzen.

Hautverwandte Schutzfaktoren

Stoffe, die in der menschlichen Haut vorkommen und extern angewendet einen positiven Einfluss durch die Anwendung ausüben. Hierzu zählen Milchsäure, Urea und Allantoin. Als positive Einflüsse gelten z.B. eine erhöhte Feuchtigkeitsbindung nach der Reinigung sowie eine schnellere Regenerationskraft des Hautschutzmantels nach dem Waschvorgang.

Mangobutter-Bodylotion

Sorgt für zusätzliche kosmetische Pflege während des Waschvorgangs und ein weiches Hautgefühl danach.

pH-hautneutral

Entspricht nicht dem neutralen pH-Wert, sondern dem natürlichen pH-Wert der menschlichen Haut, der zwischen 5,4 und 5,9 liegt.

Schaumbildung

Die Bildung von feinem Schaum ist ein Qualitätsindikator; zusätzlich sorgt dieser für ein cremiges und pflegendes Waschempfinden.

alkali- und seifenfrei

Frei von reizenden Seifen- und Alkalibestandteilen. Von besonderer Bedeutung für Allergiker und allgemein Menschen mit empfindlicher Haut.

Parfümierung

Hochwertige Duftstoffe, für kosmetische Zwecke geeignet, mit natürlichen Grundlagen wie z.B. Eugenol.

Verdickungsmittel

Durch das Zusammenwirken der einzelnen Bausteine und den Zusatz von Verdickungsmitteln wird die Viskosität so eingestellt, daß die Waschlotion auf der Hand einen substantiellen, reichhaltigen Eindruck vermittelt, also weder zu dick- oder zu dünnflüssig wirkt.

Was ist der Unterschied?

Händedesinfektionsmittel

Das ist ein flüssiges Mittel zur Desinfektion von Händen und Haut. Mit Desinfektionsmittel werden Pilze, Bakterien und Viren abgetötet oder inaktiviert. Die Händedesinfektion spielt im medizinischen Bereich eine äußerst wichtige Rolle, um die Übertragung von Keimen zu vermeiden, da über die Hände des medizinischen Personals Krankheitserreger von einem Patienten auf einen anderen übertragen werden können.

Desinfizierende Händewaschlotion zur Händedekontamination

wird umgangssprachlich häufig auch als Desinfektionsseife bezeichnet. Waschlotionen gelten in der Regel als hautfreundlicher als Seifen und sind aufgrund ihrer Viskosität angenehm anzuwenden. Desinfizierende Waschlotionen werden zum Händewaschen eingesetzt, wirken schmutz- und fettlösend und enthalten zudem fungizide, viruzide und antibakterielle Wirkstoffe. Häufig werden solche Lotionen in der Lebensmittelindustrie verwendet, um verschmutzte Hände zu reinigen. Auch für diese Waschlotion gilt eine Einwirkzeit von 30 Sekunden, um die volle Desinfektionswirkung zu entfalten.

Papiersorten

Entscheidend für die Saugfähigkeit, die Weichheit und auch die Farbe von Papierhandtüchern und WC-Papier sind die verwendeten Rohstoffe. Im Handel werden folgende Qualitäten angeboten:

Recycling-Papier

recyclingwird ausschließlich aus Altpapier hergestellt, dessen bereits sehr kurze Fasern mit Leim verbunden werden. Das Papier ist durch diesen hohen Bindemittelanteil steif, so daß es „gekreppt“ (also künstlich gekräuselt) werden muss, um es elastisch zu machen. Durch die noch enthaltene Druckerschwärze aus dem Altpapier ist Recycling-Papier hellgrau und wird daher oft zusätzlich gebleicht oder eingefärbt. Es ist naturgemäß günstig im Preis, aber auch relativ rauh und nicht sehr saugfähig bzw. im Falle von WC-Papier sogar hautreizend. Nach der Benutzung von Papierhandtüchern aus Recycling-Papier kann es nicht erneut zum Recycling gegeben werden, sondern ist Restmüll.

Zellstoff-Tissue

zellstoff tissuebesteht aus frischen Fasern, denen aufgrund ihrer Länge nur sehr wenig Bindemittel beigegeben werden muss. Es ist weich, sehr saugfähig, fusselt nicht und je nach Qualität weiß bis hochweiß. Durch die Qualität der Ausgangsstoffe ist Zellstoff-Tissue die beste Wahl, jedoch auch entsprechend teuer.

Recycling-Tissue

recycling-Tissueist die Mischform zwischen Recycling-Papier und Zellstoff-Tissue und vereint Vor- und Nachteile beider Ausgangsprodukte. Je nach Faserlänge und Leimanteil des Papierhandtuchs entstehen naturfarbene bis weiße Qualitäten von guter Saugfähigkeit.

WC-Papier aus Recycling-Tissue besitzt außerdem eine gute Reißfestigkeit bei gleichzeitig schneller Auflösung zur Vermeidung von Rohrverstopfungen.

Aufgrund des optimalen Verhältnisses von Preis zu Weichheit und Trocknungsleistung wird Papier aus Recycling-Tissue am häufigsten gewählt.

Papierfalzungen

Papierhandtücher werden bei der Herstellung in verschiedenen Methoden übereinander, bzw. ineinander gefaltet. Die Art, wie das geschieht, bezeichnet man als „Falzung“. Im Handel sind drei verschiedene Grundformen üblich:

C-Falzung

c-falzAufeinanderlegen von Papierhandtüchern in Form eines liegenden „C“: ein Papier zieht keine weiteren Papiere aus dem Spender, so dass der Benutzer mit dem Spender in Berührung kommen kann. Das Papier muss vom Benutzer zusätzlich noch aufgefaltet werden, was dazu führt, daß stattdessen meist mehrere Blätter entnommen werden. Aufgrund dieses durch mehrere Studien nachgewiesenen höheren Verbrauchs bieten wir Papierhandtücher mit C-Falzung nicht an. Standardmaße sind im sogenannten „Euroformat“ ca. 240 x 330 mm, 240 x 410 mm und 240 x 500 mm.

 

Z-Falzung oder Zick-Zack-Falzung

z-falzIneinanderlegen von Papierhandtüchern in Form eines doppelten „Z“: ein Papier zieht bereits die erste Falte des nächsten aus dem Spender. Der Benutzer berührt daher nur das Papier, aber nicht den Spender. Erfahrungsgemäß werden dadurch auch deutlich weniger Handtücher entnommen, als bei der C-Falzung; die Handtuchgröße bleibt aber auf das sogenannte „Kurzformat“ von ca. 250 x 230 mm beschränkt.

Interfold-Falzung

interfold-falzDie Papierhandtücher sind wie bei der Z-Falzung ineinandergelegt. Sie sind jedoch insgesamt länger und bis zu fünffach gefaltet. Durch spezielle Adhäsionspunkte am Ende des Papiers wird gewährleistet, daß bereits die erste Falte des nächsten aus dem Spender gezogen wird. Gängige Größen sind das Mittelformat mit ca. 250 x 240 mm und das Langformat mit ca. 250 x 340 mm, mit dem auch die Arme über die Hände hinaus getrocknet werden können. Interfold-Falzung sorgt dadurch für mehr Komfort beim Benutzer bei gleichzeitig geringerem Verbrauch für den Spenderbesitzer.

Papierveredelung

Durch zusätzliche Verarbeitungsmethoden können auch einfache Rohstoffe wie Recycling-Papier so weiterverarbeitet werden, daß der Benutzer den gleichen Komfort hat wie bei hochwertigeren Ausgangsprodukten.

Papierlagen

Sowohl bei WC-Papier als auch bei Papierhandtüchern bestehen die Blätter meist nicht aus einer einzelnen dicken Lage Papier, sondern aus bis zu vier dünnen Lagen. Das Papier wird durch die Zwischenräume nicht nur deutlich saugfähiger, sondern auch weicher. Als Faustformel kann man davon ausgehen, daß mehr Lagen auch eine höhere Qualität des Papiers bedeuten.

Prägungen

Durch das punktförmige Verleimen mehrerer Papierlagen entsteht auf dem Papier ein Noppenmuster, das das Volumen vergrößert und „aufbauscht“ (wie z.B. oft bei Küchenrollen).

Bei WC-Papier hat das den Vorteil, daß dadurch auch der Leimanteil insgesamt geringer gehalten werden kann, was die Auflösung des Papiers im Wasser beschleunigt und damit Rohrverstopfungen vorbeugt.

Merkmale von Abfallbeuteln

Liter- oder Maßangaben

Leider haben nahezu alle Literangaben, die im Handel bei Abfallbeuteln angegeben werden, herzlich wenig mit dem tatsächlichen Volumen eines Beutels zu tun. Auf Nachfrage bei den Herstellern muss man zu seinem Erstaunen erfahren, daß diese Literangaben „althergebracht, aber nicht verbindlich“ seien. Um Ihnen diesen Irrtum zu ersparen, bezeichnen wir Abfallbeutel nicht durch Literangaben, sondern nennen Ihnen die korrekte Gesamtlänge und den Umfang der Beutelöffnung. Damit können Sie durch Nachmessen Ihres Abfallbehälters den richtigen Beutel genau ermitteln.

Beutelfarben

Die Farbe eines Abfallbeutels sagt nicht unbedingt etwas über seine Qualität aus. Vor allem bei Behältern, bei denen der Abfallbeutel außen über den Rand gestülpt wird und somit sichtbar ist, raten wir aus optischen Gründen zu transparenten Beuteln. Farbige Beutel sind dort angebracht, wo man den Inhalt des Beutels nach der Entleerung nicht sehen möchte (z.B. im Bereich der Damenhygiene).

Material und Stärken

Das Grundmaterial für alle unsere Abfallbeutel ist das grundwasserneutrale Polyethylen, das rückstandslos zu Kohlendioxid und Wasser verbrennt. Abfallbeutel aus HDPE (Niederdruck-Polyethylen) können aufgrund ihrer weniger verzweigten Molekülstruktur mit einer Dickenreduktion von bis zu 60% gegenüber LDPE (Hochdruck-Polyethylen) produziert werden. HDPE ist dem LDPE in den meisten Eigenschaften weit überlegen; für große Abfallbehälter und Sondereinsatzzwecke empfehlen wir aber aufgrund der besseren Tragfähigkeit Beutel aus LDPE.

Faltungen

Je nach Produktionsverfahren sind die Böden von Abfallbeuteln unterschiedlich ausgeprägt. Gerade bei kleineren Abfallbeuteln geht man immer mehr zur Sternfaltung über, die den Druck des Inhalts von der Bodenschweißnaht weg auf die Beutelwand verlagert. Hierdurch wird insbesondere die Flüssigkeitsfestigkeit erhöht. Die Seitenfaltung dagegen erleichtert bei größeren Abfallbehältern das Einlegen des Beutels. Am Beutelboden entsteht durch diese Verschweißung eine Verdoppelung der Materialstärke, wodurch eine bessere Tragfähigkeit erzielt wird.

Recyclingbeutel Ja oder Nein?

Es ist ökologisch sicherlich sinnvoll, Abfallbeutel ausschließlich aus Recyclingmaterial herzustellen. Der Preis dafür ist allerdings nicht nur der intensive Geruch, den man an Recyclingbeuteln wahrnimmt, sondern auch ein sehr heterogenes Ausgangsmaterial, das zu Lasten der Reiß- und Durchstoßfestigkeit geht.

Im professionellen Einsatz halten wir den Ärger und den Zusatzaufwand, der durch gerissene oder undichte Abfallbeutel entstehen könnte, für schwerwiegender als die sehr geringe Materialmenge eines einzelnen Abfallbeutels. Aus diesem Grunde bieten wir ausschließlich Abfallbeutel aus hochwertigem Neumaterial an.