trinkbrunnen

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Wissenswertes zu Trinkbrunnen

Unsere Empfehlungen vor dem Kauf

Wir empfehlen bei der Wahl eines Trinkbrunnens,

  • dass auf teure Wasserflaschensysteme verzichtet werden sollte, da das Leitungswasser im gesamten deutschsprachigen Raum von ausgezeichneter Qualität ist,
  • dass aus den gleichen Gründen teure Zusatzfilter überflüssig sind,
  • dass wegen des gemäßigten Klimas in Mitteleuropa in der Regel keine zusätzliche Wasserkühlung erforderlich ist, 
  • dass der Trinkbrunnen mit einer zusätzlichen Flaschenfüllarmatur ausgestattet sein sollte, um das Wasser z.B. auch an den Arbeitsplatz oder das Fitnessgerät mitnehmen zu können.

FAQ: Häufig gestellte Fragen zum Thema Trinkbrunnen

Wie funktioniert der Trinkbrunnen?

Der Trinkbrunnen funktioniert wie ein normales Waschbecken - mit dem Unterschied, daß der Brunnen aus Edelstahl ist. Er hat die gleichen Anschlüsse wie ein Waschbecken. Mit Hilfe des normalen Wasserdrucks wird das Wasser zur Armatur befördert. Ein Druckknopf mit Ventil regelt den Wasserdurchfluss und ermöglicht eine gezielte Wasserentnahme ohne Verschwendung.

Wie häufig sind die Wartungs- und Reinigungsintervalle?

Aus technischer Sicht ist der Trinkbrunnen wartungsfrei. Allgemeingültig vorgeschriebene Wartungs- oder Reinigungsvorschriften gibt es nicht. Bitte fragen Sie beim örtlichen Gesundheitsamt nach, welche Vorkehrungen für Ihren Trinkbrunnen getroffen werden müssen. Regional können die Vorgaben teilweise stark voneinander abweichen. Bei zusätzlich verbauten Wasserfiltern müssen die vom Filterhersteller vorgeschriebenen Wartungsintervalle eingehalten werden.

Wie muss der Trinkbrunnen gepflegt werden?

Wie bei jedem Gebrauchsgegenstand gilt die Regel, je pfleglicher der Umgang, desto höher die Lebensdauer. Der Trinkbrunnen ist äußerlich mit warmem Seifenwasser oder speziellen Edelstahlreinigungsmitteln zu reinigen. Bitte verwenden Sie keine chlorhaltigen oder ätzenden Reiniger oder Scheuermittel. Für die Pflege raten wir dazu, Edelstahlpflegemittel einzusetzen.

Kann der Trinkbrunnen mit Kohlensäure angereichert werden?

Aus den Armaturen kommt ganz normales Leitungswasser. Das Wasser wird nicht aufbereitet oder mit Kohlensäure versetzt. Der Trinkbrunnen ist direkt an die Wasserleitung angeschlossen.

Ich habe gehört, daß das Wasser regelmäßig kontrolliert werden muss? Stimmt das?

In Deutschland gilt die Trinkwasserverordnung vom 21.05.2001, die besagt, daß der Betreiber für das Trinkwasser verantwortlich ist. Da es keine einheitlichen Vorschriften gibt, müssen Sie sich als Betreiber an das zuständige Gesundheitsamt wenden.

Unser Trinkwasser in der Region ist sauber. Da kann doch nichts passieren?

Das Trinkwasser in Deutschland weist fast ausnahmslos eine sehr gute Qualität auf. Auf Anfrage kann Ihnen der zuständige Wasserversorger genauere Auskunft über Ihre Trinkwasserqualität geben. Diese Aussage betrifft jedoch nur die Trinkwasserqualität bis zur Übergabestelle in einem Gebäude. Die Leitungen innerhalb des Gebäudes, Standzeiten oder sonstige äußere Einflüsse, die unter Umständen zu Wasserbelastungen führen können, werden dabei nicht berücksichtigt.

Das Wasser ist sauber bis zur Übergabestelle im Gebäude. Was bedeutet das?

Die Übergabestelle im Gebäude ist der Punkt, an dem das Wasser der Wasserwerke in das hauseigene Rohrleitungssystem geleitet wird. Über die hygienischen Bedingungen in den hauseigenen Rohrleitungen kann und darf der Wasserversorger keine Aussagen treffen. Für diesen Teil der Trinkwasserversorgung ist laut Gesetzgeber der Betreiber des jeweiligen Gebäudes zuständig. Wir empfehlen eine fachgerecht durchgeführte Wasserprobe, die in Abstimmungen mit den Vorschriften Ihres regionalen Gesundheitsamtes durchgeführt wird.

Der Betreiber eines Hauses ist für die Trinkwasserqualität zuständig? Was bedeutet das?

Der Betreiber ist nicht nur dafür zuständig, sondern auch dafür verantwortlich. Nehmen wir an, ich trinke in dem Büro, in dem ich arbeite, Wasser aus der Leitung. Ich werde krank und eine Untersuchung ergibt, daß ich durch genau dieses Wasser erkrankt bin. In diesem Fall muss der Arbeitgeber sämtliche entstehenden Kosten meiner Krankheit übernehmen. Wir empfehlen daher frühzeitig - am besten bereits vor dem Kauf des Trinkbrunnens - das Gesundheitsamt einzubinden. Falls Sie alle Auflagen erfüllen, ist die Wasserqualität im Sinne des Gesundheitsamtes erfüllt.

Warum soll ich das Gesundheitsamt kontaktieren?

Das Gesundheitsamt ist für die Überwachung der Trinkwasserqualität gemäß der Trinkwasserverordnung verantwortlich. Daher können wir keine allgemeingültigen Empfehlungen bezüglich der Trinkwasserverordnung aussprechen. Bundesländer und regionale Gesundheitsämter definieren unterschiedliche Anforderungen, damit in Ihrem Gebäude die Trinkwasserverordnung eingehalten werden kann, z.B. kann eine tägliche Spülung bzw. Wasserablass ausreichend sein, in anderen Fällen sind heizbare Armaturen erforderlich.

Ihre Mitbewerber empfehlen zum Beispiel den Einsatz von Kohlefiltern. Kann ich damit die Trinkwasserverordnung einhalten?

Ein Kohlefilter verbessert die Wasserqualität, gibt Ihnen aber keine Garantie, daß die Trinkwasserverordnung eingehalten wird. Auch hier empfehlen wir Ihnen, sich an das örtliche Gesundheitsamt zu wenden. Der zuständige Sachbearbeiter wird Ihnen sagen, welche Maßnahmen er für sinnvoll hält, um die Trinkwasserverordnung in Ihrem speziellen Fall einzuhalten. Die Erfahrungen unserer Kunden zeigen, daß die Gesundheitsämter häufig schon mit einer regelmäßigen Beprobung zufrieden sind.

Entscheiden Sie sich, unabhängig davon, für den Einsatz eines Kohlefilters, sollten die Herstellerhinweise unbedingt beachtet werden. Bei Kohlefiltern aus unserem Sortiment muss beispielsweise der Filtereinsatz halbjährlich gewechselt und die Raumtemperatur von 23° C darf nicht dauerhaft überschritten werden.

Wie hoch sind die Kosten für die Wasserproben?

Die Häufigkeit der Beprobungen legt das Gesundheitsamt fest. Die Kosten der Beprobungen sind unterschiedlich. Bei der Inbetriebnahme des Trinkbrunnens empfiehlt sich eine Beprobung. Diese Kosten liegen zwischen 100,00 Euro und 250,00 Euro. In Schulen und Kindergärten übernehmen die Träger häufig diese Kosten. Der Preis für die regelmäßigen Beprobungen liegt je nach Anbieter zwischen 30,00 Euro und 150,00 Euro.

Ich habe noch eine Frage zur Wassertemperatur: Ist es sinnvoll, einen Trinkbrunnen mit Kühlung einzusetzen?

Die Durchschnittstemperatur des Trinkwassers liegt zwischen 15°C und 17°C. Grundsätzlich ist von einer Kühlung eher abzuraten. Die Kühlung reduziert die Wassertemperatur auf bis zu 10°C und wird von den meisten Nutzern als zu kalt empfunden. Eine Kühlung ist nur sinnvoll, wenn der Trinkbrunnen an einer zu langen Wasserleitung ohne zusätzliche Verbraucher (z.B. Waschbecken, WC-Spülung) angeschlossen wird. Wir empfehlen die Einbindung eines Sanitärfachbetriebes oder eines Planungsbüros für Sanitärtechnik.

Verändert sich die Wassertemperatur in den Sommermonaten?

Die Wassertemperatur in den Rohrleitungen verändert sich in der Regel nicht. In Sommermonaten kann an der Übergabestelle von einer Trinkwassertemperatur von ca. 17°C ausgegangen werden. Im Winter kann die Temperatur kühler sein, da das Erdreich, durch das die Leitung verläuft, ebenfalls abkühlt. Schal schmeckt das Wasser, wenn es zu lange in der Rohrleitung gestanden ist oder sich in den Leitungen des Gebäudes erwärmt hat. Gute Kneipiers oder Wirte lassen am Morgen aus der Zapfanlage auch drei bis fünf Liter Bier ab, damit auch der erste Gast ein wirklich gut schmeckendes Bier serviert bekommt.

Ich kann doch nicht jeden Tag 3-5 Liter aus der Leitung ablassen. Gibt es hier eine Lösung?

Wir empfehlen die Einbindung eines Sanitärfachbetriebes. Ohne diesen dürfen Sie keinen Trinkbrunnen montieren. Der Sanitärinstallateur oder ein Fachplaner können Ihnen beim Aufbau einer Ringleitung helfen. Diese Ringleitung gewährleistet, daß das Wasser immer zirkuliert. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, zusätzliche Verbraucher wie z. B. einen Wasserhahn oder eine WC-Spülung an den entsprechenden Rohrleitungsstrang zu montieren. Dies minimiert die Gefahr von abgestandenem Wasser.

 

Was bedeutet NSF-Standard?

Der Name NSF International steht für „National Sanitation Foundation“. Die NSF wurde 1944 zunächst lokal in den USA gegründet. Heute ist die NSF eine international anerkannte, unabhängige und gemeinnützige Organisation, die Standards für Produktzertifizierungen entwickelt. Sie überprüft Produkte auf Sicherheitsmängel und gesundheitsgefährdende Aspekte.

Im Falle eines guten Testergebnisses erhält das Produkt ein NSF-Zertifikat. Das Zertifikat ist vergleichbar mit dem deutschen TÜV-Siegel, wobei die Anforderungen der NSF zum Teil deutlich höher sind als in der deutschen Gesetzgebung vorgeschrieben.

Ausgangssituation

Eine Untersuchung des kinder- und jugendärztlichen Dienstes zum Trinkverhalten an Schulen erbrachte ein Ergebnis, das nicht wirklich überraschte: Die Getränkeversorgung an unseren Schulen ist meist unzureichend und ebenso unbefriedigend wie die Auswahl an gesunden Getränken.

Die Folgen der Dehydrierung

Die Unterversorgung mit Flüssigkeit hat gesundheitliche Folgen für die Kinder und negative Auswirkungen auf den Unterricht. Bereits ein Flüssigkeitsverlust von nur 2 % (das sind bei einem Körpergewicht von 35 kg 0,7 Liter) beeinträchtigt die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit. Ab einem Flüssigkeitsverlust von 3 % (das entspricht bei einem Körpergewicht von 35 kg einem Liter) kommen Müdigkeit und Kopfschmerzen hinzu. Und wenn die Kinder trinken, dann oft das Falsche, nämlich zuckerhaltige Limonaden oder Säfte. Die Folgen dieser Getränke sind bekannt: schlechte Zähne, Übergewicht und langfristig betrachtet, erhebliche gesundheitliche Schäden.

Der runde Tisch

Der Elternbeirat und der Schulförderverein eines Gymnasiums machen sich zur Aufgabe, einen Trinkbrunnen für die Schüler aufzustellen. Ziel ist, die Kinder vom Konsum zuckerhaltiger Getränke abzubringen und ihnen Lust auf Wassertrinken zu machen. Nach erfolgreicher Absprache mit Schulamt, Baubehörden und Gesundheitsamt fällt der Startschuss für das Projekt.

Das Ergebnis

In Zusammenarbeit mit Lehrern und Schülern entsteht eine Gemeinschaftsarbeit, in die die Schüler aktiv einbezogen werden. Um die Umgebung des Brunnens vor Spritzwasser zu schützen, wird gemeinsam ein Wandmosaik gestaltet. Begeistert von der Idee, den Schülern Zugang zu frischem Trinkwasser zu ermöglichen, entsteht ein ganzheitliches Konzept, das über die alleinige Installation und Aufstellung des Brunnens weit hinausreicht: Im Unterricht werden die Kinder gegenüber den Themen Gesundheit, Ernährung und Bewegung sensibilisiert. Durch die Projektarbeit wird das Gemeinschaftsgefühl zwischen den Schülern gestärkt und das Trinkverhalten dauerhaft verbessert.

 

Bedenken, Vermeidung von Vandalismus und Erfolg

Bedenken und Einwände

Vor Projektstart gibt es von Schulleitung und Eltern Bedenken hinsichtlich möglicher Vandalismusprobleme, die häufig an Schulen auftreten. Es existieren schließlich genügend Negativbeispiele von Fehlinvestitionen, die entmutigen. Doch es gibt auch ein paar positive Beispiele. Warum also funktionieren manche Projekte und manche nicht? Eines wird schnell deutlich: Der Erfolg stellt sich ein, sobald Schüler und Lehrer gemeinsam in die Arbeit einbezogen werden und diese somit anerkannt und akzeptiert wird. Doch wie ist das zu erreichen?

Das Konzept zur Vermeidung von Vandalismus

Die Erfahrung zeigt, daß es ratsam ist, Schüler, Lehrer und Eltern von Anfang an intensiv in die Planung und Gestaltung des Trinkbrunnenprojekts einzubeziehen. Gemeinsam mit den Schülern wird entschieden, wie der Trinkplatz aussehen soll. Schüler können kreativ sein und zum Beispiel Entwürfe zur Gestaltung des Spritzwasserschutzes anfertigen. Workshops und Projektwochen zum Thema Wasser werden abgehalten, um ein Bewusstsein für dieses Thema zu schaffen. Sogar eine Beteiligung der Kinder an Pflege und laufenden Kosten ist möglich, indem beispielsweise Benefizveranstaltungen wie Staffelläufe, Basare etc. organisiert werden.

Der Erfolg

Die intensive Beteiligung der Kinder und die anschließende gemeinsame feierliche Einweihung der Trinkbrunnen steigert Akzeptanz und Begeisterung für die Trinkbrunnen von Anfang an. Projekte aus verschiedenen Schulen zeigen, daß Trinkbrunnen zu Kultobjekten an den Schulen geworden sind und rege in Anspruch genommen werden. Die Kinder trinken mit Freude Wasser und haben durch entsprechende Themen im Unterricht zusätzlich ein Bewusstsein für die Wichtigkeit und Lebensnotwendigkeit von sauberem Trinkwasser entwickelt.

 

Kosten und Finanzierung

Kosten und Hygiene

An einer Schule mit 500 Schülern werden durchschnittlich 1.000 Liter Wasser pro Woche getrunken. Der durchschnittliche m3-Preis für Privathaushalte liegt bei circa 1,80 Euro. Somit kostet die Trinkwasserversorgung 1,80 Euro pro Woche.

Zusätzlich setzen wir aufgrund der Erfahrungen für die Überprüfung der Wasserqualität und Hygiene gemäß der Trinkwasserverordnung durch das Gesundheitsamt circa 400 Euro pro Jahr an. Bei circa 40 Schulwochen sind dies zusätzliche Kosten von 10 Euro pro Woche. Somit liegen die Betriebskosten bei 11,80 Euro pro Woche. Jährlich ein Betrag von unter 1.000 Euro.

Beim Kauf von 1.000 Flaschen Mineralwasser oder dem Einsatz von Nachfüllgallonen liegen die Preise zwischen 0,25 und 0,35 Euro pro Liter. Die Kosten belaufen sich somit auf mindestens 250 Euro pro Woche. Hierbei sind die Logistikkosten für Lagerung, Ausgabe und Müllbeseitigung etc. noch nicht berücksichtigt. Dies ergibt bei 40 Schulwochen Kosten von 10.000 Euro.

Finanzierung

Zur Realisierung dieses Projekts bedarf es der großzügigen Unterstützung von Sponsoren. Mit dem Gesamtkonzept haben wir ein wirklich gutes und nachhaltiges Programm entwickelt, das unseren Kindern zu Gute kommt. Je früher das Ernährungsverhalten der Kinder positiv verändert wird, desto besser für jedes einzelne Kind. Detaillierte Angaben zu Möglichkeiten des Sponsorings und den damit für die Sponsoren verbundenen Möglichkeiten des Marketings/der Publicity erhalten Sie bei „Gesünder lernen e.V.“